Mise à jour #6
il y a 3 jours

Kulturelle Aspekte sind wichtig in der internationalen Zusammenarbeit. Wirksame Unterstützung im ländlichen Afrika arbeitet in der Regel mit Dorfgemeinschaften, Quartieren, Familien, weniger auf individueller Ebene. Grossfamilien bieten mehreren Generationen und über die biologische Verwandtschaft hinaus eine Identität mit Rechten und Pflichten. Ein einzelnes Mitglied einer Grossfamilie kann sich in der Regel zwischen zugehörigen Haushalten frei bewegen, wenn beispielsweise eine Ausbildung oder der Tod der Eltern dies erfordern. Kinder haben auch einen gesellschaftlichen „Wert“, die Verantwortung für sie geht sogar über die Familie hinaus, wie das afrikanische Sprichwort illustriert: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen“. Allerdings bleiben die gesellschaftlichen Veränderungen nicht vor den Toren der Grossfamilie stehen. Früher lag z.B. die Aufgabe, Teenager in sexuellen Fragen zu beraten, bei Onkeln und Tanten in der Familie. Heute sind diese im Alltag aber oft abwesend oder sogar gestorben. TV, Internet und Gleichaltrige vermögen die Lücke nicht zu füllen. So hat die Aids-Epidemie die Belastbarkeit von Grossfamilien gesprengt. Von Kindern geführte Haushalte sind wohl das sichtbarste und dramatischste Signal dafür. Mehr dazu enthält mein Buch „Afrikas verwaiste Generationen“ (OF 2012).
(Achtung: auch untenstehende, ältere Updates beachten!)

Anciennes mises à jour
Pourquoi est-ce que je m’engage pour Eau potable
Liebe Bekannte, Freunde, Familie

Am Sonntag, 22. April 2018, will ich den Zürich Marathon laufen. Joggen gibt Energie, joggen befreit vom Alltag. Mein Ziel ist es einfach, die 42 km zu schaffen - nicht mehr ganz selbstverständlich mit meinen Jahrringen (72).

Gleichzeitig möchte ich mit eurer Hilfe Menschen - besonders Kindern - in Afrika ihren Weg in eine bessere Zukunft erleichtern. Nach vielen Jahren persönlicher Mitarbeit halte ich das Helvetas-Engagement für sauberes Wasser, bessere Bildung, mehr Arbeitsplätze für wichtiger denn je. Meine Vision: Mit jedem Kilometer des Marathons mobilisiere ich mindestens CHF 100 für Selbsthilfe-Projekte in Afrika. Schon CHF 30 können ein Leben verändern.

Meine Hoffnung: Die zweifache Motivation führt zu einer doppelten Dividende! Wer macht mit?

Eau potable

Avec seulement 30 francs, vous permettez à une personne d’avoir accès à l’eau potable et de changer sa vie durablement.

Mehr lesen

Encore trop de personnes en Asie, en Afrique et en Amérique du Sud n’ont pas accès à l’eau potable et à des installations sanitaires. Contraintes de puiser de l’eau stagnante dans des mares, parfois à des kilomètres de leurs villages, des familles entières peuvent tomber malades. Avec seulement 30 francs récoltés par vos soins, vous permettez à une personne d’avoir accès à l’eau potable et de changer durablement sa vie. L’eau potable est la clef du développement de régions entières. Les enfants grandissent en bonne santé et les parents ont le temps de cultiver des légumes. En collaboration avec les populations locales concernées, des artisans de la région construisent des puits et des latrines. Grâce notamment à des actions de collecte de fonds.


Dons reçus 40

CHF 100
Thomas Stauffer
il y a 12 heures
CHF 50
Marianne Gugger und Walter Temperli
Hier
CHF 100
Peter Arbenz
«Lieber Richi Ich gratuliere Dir zu Deiner Initiative. Unsere Freundschaft und gemeinsame Helvetaszeit wird bald 50 Jahre alt. Wir bleiben dran. Herzliche Grüsse Peter Arbenz »
il y a 2 jours
CHF 50
Charles Geiger
il y a 3 jours